Über Roxel

Vor der Eingemeindung nach Münster im Jahre 1975 war Roxel ein eigenständiges Kirchspiel. Seine Geschichte weist auf die Kirchengründung um 1190 und auf die damit einhergehende Bildung des "politischen Kirchspiels Roxel" zurück. Bis heute bildet der alte Kirchplatz den historischen Mittelpunkt des Stadtteils.

Zu einem Wandel vom Dorf zum Stadtteil kam es erst nach dem Zweiten Weltkrieg: Damals gab die Kirchengemeinde Roxel einen Teil ihres Territoriums zum Bau von Siedlungshäusern frei. Zahlreiche Heimatvertriebene fanden ein neues Zuhause, Schulen aller Art wurden errichtet, gleichzeitig entstanden Ortsstraßen und Bauerschaftswege.

Vor allem die Stadtrandlage hat Roxel im Laufe der Zeit zu einem begehrten Wohnort gemacht, wobei trotz zahlreicher Neubauten die Wahrung des Landschaftsbildes oberste Priorität hatte und hat. In diesem Sinne existieren neben wachsendem Siedlungsbau auch heute noch eine Vielzahl von großen Bauerschaften mit reichlich Acker- und Weideflächen.
 

Kultur und Freizeit

Für Wasserratten liefert das renovierte Hallenbad großen Schwimmspaß, in dessen Nähe man auch großzügige Sportanlagen für Tennis und Badminton in der Halle findet. In puncto Vereinssport sorgt der BSV Roxel mit seinem bekanntesten "Kind", dem erfolgreichen Herren-Fußballteam, für ein großes Fitness-Angebot.
Und noch einen ganz anderen Sprössling hat der Stadtteil vorzuweisen: Roxels berühmteste Tochter ist und bleibt, trotz Zuweisung von Haus Hülshoff zur Landgemeinde Havixbeck, Deutschlands große Dichterin Annette von Droste Hülshoff.

Wer sich nicht nur sportlich betätigen, sondern auch musikalisch den richtigen Ton treffen möchte, kann sich Förderung und Hilfestellung bei der Musikschule in Roxel holen.

 

Traditionell stellen die Einwohner einmal im Jahr mit großem Einsatz den Maibaum auf. Hierbei geht es natürlich gesellig und feucht-fröhlich zu. Treffpunkte für einen netten Plausch unter Nachbarn bieten die urigen altwestfälischen Gaststätten rund um die Kirche.